Vivaldi (2008, Spielfilm)
Der Rockstar des Barocks
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Das Drehbuch des Journalisten Jeffrey Freedman spiegelt das Leben des italienischen
Barock-Komponisten Antonio Vivaldi im frühen 18. Jahrhundert wieder, der die musikalische Welt
seiner Zeit revolutionierte.
Die biographische Geschichte zeigt den exzentrischen Violinisten Vivaldi (Joseph Fiennes) als jungen Priester, der als Lehrer für Streichinstrumente gegen die Zweifel der katholischen Kirche und geplagt von Problemen - wie sein christlicher Glauben und asthmatische Beschwerden - kämpft, um eine Mädchenschule in ein Streichorchester umzuwandeln. Der virtuose Musiker gewinnt das Vertrauen der jungen Frauen, alle auf sich allein gestellte Töchter venezianischer Kurtisanen.
Mit Leidenschaft und seinem Können erfindet Vivaldi das Geigenspiel neu und entwickelt
fortschrittliche Kompositionen für Streichinstrumente. Letztendlich füllt er mit seinem
Orchester Ospedale della Pietà als Bestätigung seines musikalischen Erfolgs Europas
größte Konzertsäle und darf sogar für den Papst spielen.
Norina (Lena Headey), eine Verführerin und Kurtisane von außergewöhnlicher Schönheit, ist umgeben von Venedigs reichsten und mächtigsten Männern. Ein Geliebter von besonderem Interesse ist dabei der Aristokrat Gavinot, gespielt von Gérard Depardieu, mit dem sie ein intimes Geheimnis teilt. Ein Geheimnis, das auch ihre Mutter, die Komtess (Jaqueline Bisset), mit einbezieht. Was nur haben diese drei einflussreichen Charaktere gemein? All das ist Teil jener Strömung, die durch die Kanäle des Venedig um 1700 floss, als Venedig das Zentrum der Welt und die Musik Vivaldis gerade im Beginn war, entdeckt zu werden...
Die Dreharbeiten der italienischen Indie-Produktionsfirma Mechaniks sind - seit längerem geplant - endlich fürs Frühjahr 2007 in Wien und Venedig angesetzt. Freedman verbrachte fast 20 Jahre mit Nachforschungen über Vivaldi zur Vorbereitung seines Drehbuchs.
Links
IMDb (Seite zum Film)Mechaniks (Seite zur Produktionsfirma)

