Website für Lena Headey | No Verbal Response

No Verbal Response (2003, Kurzfilm)

Wie kann man sich jemals wirklich sicher sein?!

n/a
Regie:
Helena Smith
Besetzung:
Lena Headey, Michael Luxton u.a.
Premiere:
30. Oktober 2003 (GB)
Länge:
15 Minuten
Lenas Rolle:
Dr. Megan Pillay

Ein dunkles, britisches Krankenhausdrama von Helena Smith, das als 35mm-Kurzfilm die heikle ethische Problematik der medizinischen Reaktion bei Hirntod thematisiert.
Während ihre Kollegen des St. August Krankenhauses Vorbereitungen dafür treffen, dem jungen, durch einen schweren Verkehrsunfall verletzen Komapatienten Martin (Michael Luxton) Organe zwecks Transplantation zu entnehmen, keimen in der Anästhesistin Dr. Megan Pillay (Lena Headey) Zweifel daran auf, ob der Patient wirklich (hirn-)tot ist. Megan glaubt den Schwerverletzten zu sich reden zu hören und obwohl das Ärzteteam "no verbal response" von ihm bekommt, möchte Dr. Pillay warten, bis sie sich absolut sicher ist, dass Martin weder zu denken noch zu fühlen vermag. Megan, die einzige die Martin als "Mensch" statt schlicht als "medizinisches Objekt" wahrzunehmen scheint, bemerkt einen Geruch an ihrem Patient, den sie später als Issey Miyake identifiziert. Sie versucht seine Familie telefonisch zu erreichen, um sie über den Unfall und Martins körperliche Verfassung zu informieren. Erschöpft schläft sie neben dem Krankenbett ein und hat einen merkwürdigen Traum, der sie aufschrecken lässt. Obwohl Martin von ihren Kollegen als tot eingestuft wurde, möchte Megan ihm in der mittlerweile begonnenen Organentnahme Anästhetikum verabreichen. Im OP-Saal bittet sie Martin um Verzeihung und bricht auf der Feuertreppe des Hospitals weinend zusammen.

Der in London gedrehte Kurzfilm mit einem Budget von nur ca. £25000 wurde beim Raindance Film Festival im Oktober 2003 in Großbritannien vorgestellt.

Links

DMS Films (Produktionsfirma, englisch)
Tisch School of the Arts (Unterseite zu Helena Smith)
IMDb (Seite zum Film)
© 2006-2007 LenaHeadey.de-Team | Letzte Aktualisierung am 5. Oktober 2006